Echinacea purpurea: Die Heilpflanze mit Geschichte
Es ist kein Wunder, dass der prächtige Rote Sonnenhut (lat. Echinacea purpurea) bereits den Ureinwohnern Nordamerikas ins Auge fiel: Eine Prärie oder Waldlichtung mit den auffälligen purpurfarbenen Blüten muss ein unvergesslicher Anblick gewesen sein. Heute ist uns die schöne Staude vor allem als äusserst wertvolle und vielseitig einsetzbare Heilpflanze ein Begriff. Der Rote Sonnenhut (Echinacea purpurea) enthält entzündungshemmende und immunstimulierend Inhaltsstoffe und schützt vor Erkältungen und grippalen Infekten.
Autorin: Dr. Claudia Rawer
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70 Jahre Echinaforce® – Naturkraft mit Tradition
Seit sieben Jahrzehnten steht Echinaforce® von A. Vogel für natürliche Abwehrkraft und höchste Qualität. Die Geschichte beginnt bei den indigenen Völkern Nordamerikas, die Echinacea purpurea schon früh als Heilpflanze nutzten.
Heute wird die Pflanze nachhaltig aus eigenem Bio-Saatgut angebaut, innerhalb von 24 Stunden frisch verarbeitet und in über 200 Qualitätsprüfungen kontrolliert. Dank dieser Sorgfalt bietet Echinaforce® seit 70 Jahren wirksame Unterstützung für das Immunsystem – bewährt, natürlich und innovativ.
Heute wird die Pflanze nachhaltig aus eigenem Bio-Saatgut angebaut, innerhalb von 24 Stunden frisch verarbeitet und in über 200 Qualitätsprüfungen kontrolliert. Dank dieser Sorgfalt bietet Echinaforce® seit 70 Jahren wirksame Unterstützung für das Immunsystem – bewährt, natürlich und innovativ.
Der Rote Sonnenhut, Echinacea purpurea, stammt wie seine acht Schwesternarten aus dem östlichen und zentralen Nordamerika. Die hohe Staude trägt kegelförmige oder rundliche Blütenköpfe, deren meist orangefarbene oder rötliche Spreublätter an kleine Igelstacheln erinnern. Daher kommt auch der botanische Name Echinacea, als Ableitung vom griechischen «echinos», was Seeigel bedeutet. Umgeben sind diese Igelköpfchen von einem Strahlenkranz von Zungenblüten, die sich oft leicht nach unten biegen und in Farben von hellstem Rosa über leuchtendes Pink bis dunkles Purpur brillieren, in auffälligem Kontrast zu den dunkelgrünen Blättern. Auch als Kegelblume oder Igelkopf bekannt, wird der Korbblütler oft als Scheinsonnenhut bezeichnet, um ihn von der nahe verwandten, meist gelb blühenden Gattung Rudbeckia zu unterscheiden.
Echinacea: Karriere bei den amerikanischen Ureinwohnern
Für die indigenen Stämme des Ostens und der Prärien Nordamerikas, unter vielen anderen die Oglala Lakota, Cheyenne, Omaha, Kiowa und Comanche, war Echinacea eine der wichtigsten Medizinalpflanzen. Über die vielen Anwendungsmöglichkeiten berichteten sie europäischen Einwanderern, Händlern und Trappern; später, im frühen 20. Jahrhundert, auch Ethnobotanikern.
Europa lernt den Roten Sonnenhut kennen
Im späten 19. Jahrhundert erfuhr der deutsche Einwanderer H. C. F. Meyer von der Pflanze und führte sie – als «Meyers Blutreiniger» – in die Naturheilkunde der USA ein. In Europa kannte man die Sonnenhut-Arten zunächst als Zierpflanze; das medizinische Potenzial wurde erst in den dreissiger Jahren des 20. Jahrhunderts entdeckt und sehr viel später auch wissenschaftlich untersucht. Wie so oft, spielte der Schweizer Naturheilkundler Alfred Vogel auch hier eine Vorreiterrolle: Gerne erzählte Vogel die Geschichte, wie er die ersten Samen der Echinacea purpurea (auf Lakota Ichahpe hu) Anfang der 1950er-Jahre vom Lakota-Häuptling Ben Black Elk geschenkt bekam. In der Folge machte er sich um den Anbau der Pflanze in der Schweiz verdient. Wegen seiner positiven Wirkung auf das Immunsystem, besonders bei Erkältungen und anderen durch Viren ausgelösten Infekten, wurde der Rote Sonnenhut zu einer von Alfred Vogels Lieblingspflanzen – und in der ganzen Schweiz bekannt. Das wichtigste Einsatzgebiet von Echinacea-Präparaten ist heute die Verhinderung von Erkältungen und grippalen Infekten (ein Mitteleuropäer macht durchschnittlich immerhin zwei bis fünf sogenannte grippale Infekte pro Jahr durch) und schwereren Infektionen wie der Grippe (Influenza) sowie die Linderung von Symptomen, wenn bereits eine Ansteckung stattgefunden hat.