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Prostata

Ernährung bei gutartiger Prostatavergrößerung

Gute Fette, Ballaststoffe und sinnvoll verteilte Flüssigkeitszufuhr

Eine gutartige Prostatavergrößerung betrifft mit zunehmendem Alter viele Männer. Ernährung kann die Erkrankung nicht allein behandeln, sie kann aber die allgemeine Prostatagesundheit und den Umgang mit Beschwerden unterstützen. Auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr bleibt wichtig, selbst wenn häufiger Harndrang besteht.

Ernährung beeinflusst die Prostatagesundheit

Internationale Vergleiche zeigen deutliche Unterschiede in Ernährungsmustern und Häufigkeit von Prostatabeschwerden. Eine pflanzenbetonte Kost liefert Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Die Mittelmeerküche mit Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, hochwertigem Olivenöl und Fisch ist eine geeignete Grundlage.

Auf gute Fette achten

Sehr fettreiche Kost und große Mengen stark verarbeiteter Fleischprodukte sollten begrenzt werden. Bevorzugen Sie pflanzliche Öle, Nüsse, Samen und regelmäßig Fisch oder geeignete pflanzliche Omega-3-Quellen.

Mehr Ballaststoffe auf den Teller

Vollkorn, Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte fördern eine regelmäßige Verdauung. Starkes Pressen bei Verstopfung kann den Beckenboden und den Unterbauch zusätzlich belasten. Steigern Sie Ballaststoffe langsam und trinken Sie ausreichend.

Powerfood für die Prostata

Tomaten und daraus hergestellte Produkte liefern Lycopin. Kürbiskerne, Nüsse und Samen enthalten verschiedene Mineralstoffe und Fettsäuren. Sojaprodukte liefern Isoflavone. Einzelne Lebensmittel sind jedoch kein Ersatz für eine insgesamt ausgewogene Ernährung.

Ausreichend trinken

Zu wenig Flüssigkeit kann den Urin konzentrieren und die Blase reizen. Verteilen Sie Getränke über den Tag. Bei ausgeprägtem nächtlichem Harndrang kann es sinnvoll sein, größere Mengen in den letzten Stunden vor dem Schlafengehen zu vermeiden, ohne die gesamte Tagesmenge zu stark zu reduzieren.

Was Beschwerden verstärken kann

  • große Mengen Alkohol
  • sehr viel Koffein
  • scharfe Speisen bei empfindlicher Blase
  • späte große Trinkmengen
  • Übergewicht und Bewegungsmangel

Wichtig: Ernährung ersetzt keine urologische Kontrolle. Ein schwacher Harnstrahl, Blut im Urin, Schmerzen, Fieber oder zunehmende Probleme beim Wasserlassen müssen ärztlich abgeklärt werden.

Ernährung bei gutartiger Prostatavergrößerung

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