Ganzheitliche Gesundheit
durch Naturheilkunde
Warenkorb ist leer
Alle Produkte entdeckenHaben Sie ein Konto?
Loggen Sie sich ein, damit es beim Checkout schneller geht.
Warenkorb
Ergänzen Sie Ihren Einkauf
Sexuelles Verlangen kann in den Wechseljahren abnehmen, gleich bleiben oder neu zunehmen. Hormone sind nur ein Teil der Erklärung. Gesundheit, Schlaf, Beziehung, Stimmung, Medikamente, Schmerzen und das eigene Körperbild wirken zusammen.
Östrogen beeinflusst vor allem Durchblutung und Feuchtigkeit von Vulva und Scheide. Ein niedriger Spiegel kann Trockenheit, Brennen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr verursachen. Das sexuelle Verlangen lässt sich jedoch nicht allein aus Östrogen- oder Testosteronwerten ableiten.
Feuchtigkeitsgele, Gleitmittel und bei Bedarf lokal angewendete Östrogene können Beschwerden lindern. Wiederkehrende Infektionen, Blutungen, Schmerzen oder Hautveränderungen sollten gynäkologisch untersucht werden.
Die körperliche Reaktion kann langsamer einsetzen. Mehr Zeit, passende Stimulation und ein schmerzfreier Rahmen sind wichtiger als Leistungsdruck. Schmerzen führen verständlicherweise zu Vermeidung und sollten behandelt werden.
Unausgesprochene Wünsche, Konflikte, Pflegebelastung und sexuelle Probleme der Partnerperson können Lust beeinflussen. Ein offenes Gespräch oder eine sexualmedizinische beziehungsweise paartherapeutische Beratung kann helfen.
Antidepressiva, Blutdruckmittel und weitere Medikamente können sexuelle Funktionen verändern. Auch Depression, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schilddrüse und chronische Schmerzen spielen eine Rolle. Medikamente dürfen nicht eigenständig abgesetzt werden.
Die Vorstellung, Frauen seien nach der Menopause asexuell, ist falsch. Sexualität bleibt in jedem Alter möglich und kann sich verändern, ohne schlechter zu werden.
Nach der Menopause entfällt das Schwangerschaftsrisiko erst sicher nach dem empfohlenen Zeitraum ohne Blutung. Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen bleibt unabhängig vom Alter wichtig.