Ganzheitliche Gesundheit
durch Naturheilkunde
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Aufsteigende Wärmegefühle und starkes Schwitzen gehören für viele Frauen zu den belastendsten Beschwerden der Wechseljahre. Salbei (Salvia officinalis) wird traditionell eingesetzt, um übermäßige Schweißbildung zu lindern.
Salbeiblätter enthalten ätherisches Öl, Gerb- und Bitterstoffe sowie weitere Pflanzenstoffe. Zubereitungen aus Salbei werden traditionell bei übermäßigem Schwitzen und bei Beschwerden im Mund- und Rachenraum verwendet.
Kleinere Untersuchungen und Anwendungsbeobachtungen deuten darauf hin, dass standardisierte Salbeipräparate Häufigkeit und Stärke von Hitzewallungen und Schweißausbrüchen reduzieren können. Die Datenlage ist jedoch deutlich begrenzter als bei der menopausalen Hormontherapie. Konkrete Prozentangaben aus kleinen Studien lassen sich nicht zuverlässig auf alle Frauen übertragen.
Salbeitee wird traditionell ein- bis mehrmals täglich getrunken. Standardisierte Tabletten oder Tropfen enthalten eine festgelegte Menge an Pflanzenextrakt und werden nach Packungsangabe eingenommen. Produkte unterscheiden sich in Herstellung, Extrakt und Dosierung.
Frischpflanzenextrakte nutzen unmittelbar nach der Ernte verarbeitete Salbeiblätter. Ob sie grundsätzlich wirksamer sind als alle anderen geprüften Extrakte, lässt sich nicht pauschal sagen; entscheidend sind Qualität, Standardisierung und zugelassene Anwendung.
Atmungsaktive Kleidung, ein kühles Schlafzimmer, regelmäßige Bewegung und das Reduzieren persönlicher Auslöser ergänzen die Behandlung. Bei starken Beschwerden ist eine ärztliche Beratung zu hormonellen und nicht hormonellen Therapien sinnvoll.