Ganzheitliche Gesundheit
durch Naturheilkunde
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Chronische Schmerzen und andere lang anhaltende Beschwerden lassen sich nicht immer vollständig beseitigen. Die Akzeptanz- und Commitment-Therapie, kurz ACT, setzt deshalb nicht ausschließlich an der Symptomkontrolle an. Sie unterstützt Betroffene dabei, schmerzhafte Gedanken und Gefühle anders zu verarbeiten und das eigene Leben wieder stärker an persönlichen Werten auszurichten.
Akzeptanz bedeutet in diesem Zusammenhang nicht Resignation. Gemeint ist die Bereitschaft, unangenehme Erfahrungen wahrzunehmen, ohne das gesamte Leben auf den Kampf gegen sie auszurichten. Dadurch können wieder Handlungsspielräume entstehen.
ACT gehört zur Verhaltenstherapie und wird bei psychischen und psychosomatischen Erkrankungen eingesetzt. Besonders bei Erkrankungen, die von Schmerzen geprägt sind, kann sie eine sinnvolle Ergänzung der medizinischen Behandlung sein. In Einzel- oder Gruppentherapien werden verhaltenstherapeutische Übungen mit Achtsamkeit und Akzeptanzstrategien verbunden.
Die Übungen sollen nicht auf Therapiesitzungen beschränkt bleiben. Kurze Atem- und Achtsamkeitsübungen, das bewusste Prüfen belastender Gedanken und kleine wertorientierte Handlungen lassen sich täglich üben. Entscheidend ist, regelmäßig zu überprüfen, ob die neuen Strategien tatsächlich mehr Lebensqualität ermöglichen.
ACT wird von entsprechend qualifizierten Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten angeboten. Bei klinisch relevanten psychischen Beschwerden, starken Schmerzen oder erheblicher Einschränkung sollte die Behandlung medizinisch und psychotherapeutisch abgestimmt werden.