Ganzheitliche Gesundheit
durch Naturheilkunde
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Rheumatoide Arthritis ist eine chronisch entzündliche Autoimmunerkrankung. Das Immunsystem greift die Gelenkinnenhaut an. Ohne wirksame Behandlung können Knorpel, Knochen und umliegende Strukturen geschädigt werden.
Die Erkrankung beginnt häufig an kleinen Finger- und Zehengelenken. Typische Beschwerden sind:
Im Verlauf können Sehnen, Schleimbeutel und innere Organe beteiligt sein. Eine frühe Therapie verbessert die Chance, Gelenkschäden zu verhindern.
Die genaue Ursache ist nicht abschließend geklärt. Genetische Faktoren, Rauchen, hormonelle Einflüsse und Umweltfaktoren spielen vermutlich zusammen. Belastende Ereignisse können zeitlich mit dem Beginn zusammenfallen, sind aber nicht die alleinige Ursache der Erkrankung.
Die Diagnose erfolgt anhand von Beschwerden, Gelenkbefund, Blutwerten und Bildgebung. Rheumafaktor oder Anti-CCP-Antikörper können Hinweise geben, sind aber nicht bei allen Betroffenen nachweisbar.
Die rheumatoide Arthritis muss ärztlich behandelt werden. Krankheitsmodifizierende Medikamente, sogenannte DMARDs, bremsen die Entzündung und schützen die Gelenke. Je nach Verlauf kommen Kortison, Biologika, Schmerzmittel, Physio- und Ergotherapie hinzu.
Regelmäßige gelenkschonende Bewegung erhält Kraft und Beweglichkeit. Geeignet sind je nach Belastbarkeit Schwimmen, Wassergymnastik, Radfahren, Gehen und individuell angepasstes Krafttraining.
Bei akut entzündeten und heißen Gelenken kann Kälte angenehm sein. Wärme eignet sich eher bei Muskelverspannungen und außerhalb akuter Entzündungsphasen. Arnika-Gel oder andere pflanzliche Anwendungen können lokal ergänzen, ersetzen aber keine Basistherapie.
Wichtig: Eine rasche rheumatologische Abklärung ist notwendig, wenn mehrere Gelenke über Wochen geschwollen sind oder ausgeprägte Morgensteifigkeit besteht.