Ganzheitliche Gesundheit
durch Naturheilkunde
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Sodbrennen und saures Aufstoßen sind unangenehm und können den Alltag deutlich beeinträchtigen. Halten die Beschwerden länger an oder treten sie häufig auf, sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden. Oft lassen sich die Beschwerden bereits durch mehrere konsequent umgesetzte Alltagsregeln verringern.
Ein möglichst gleichmäßiger Mahlzeitenrhythmus unterstützt die Magenfunktion. Hektik und stark wechselnde Essenszeiten können die Säureproduktion zusätzlich anregen.
Große und üppige Mahlzeiten erhöhen den Druck im Magen. Mehrere kleinere Portionen werden häufig besser vertragen.
Die Verdauung beginnt im Mund. Gutes Kauen zerkleinert die Nahrung, vermischt sie mit Speichel und entlastet den Magen.
Stress, Streit und Hast wirken sich auf Magen und Verdauung aus. Nehmen Sie sich bewusst Zeit für die Mahlzeit.
Eine insgesamt ausgewogene, wenig stark verarbeitete Ernährung ist sinnvoll. Stark gesalzene Speisen können bei empfindlichen Menschen Beschwerden fördern.
Enge Kleidung, starkes Bücken unmittelbar nach dem Essen und sehr große Mahlzeiten erhöhen den Druck im Bauchraum.
Alkohol kann den Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre beeinflussen und die Schleimhaut reizen.
Sehr fettreiche Speisen bleiben länger im Magen und können Reflux begünstigen. Beobachten Sie, welche Zubereitungsarten Sie gut vertragen.
Die Originalempfehlung nennt Molkenkonzentrat als milde Alternative zu Essig. Entscheidend ist die individuelle Verträglichkeit.
Kaffee kann bei manchen Menschen Sodbrennen verstärken. Prüfen Sie Menge, Zubereitung und Zeitpunkt.
Zwischen der letzten größeren Mahlzeit und dem Hinlegen sollten möglichst mehrere Stunden liegen.
Trinken Sie über den Tag ausreichend. Große Flüssigkeitsmengen unmittelbar zur Mahlzeit oder stark kohlensäurehaltige Getränke können Beschwerden verstärken.
Eine leichte Erhöhung des Oberkörpers kann verhindern, dass Mageninhalt im Liegen leichter zurückfließt.
Entspannungsübungen, regelmäßige Bewegung und ausreichend Schlaf können helfen, stressbedingte Magenbeschwerden zu reduzieren.
Nikotin kann den Schließmuskel der Speiseröhre schwächen und die Schleimhäute reizen.
Übergewicht erhöht den Druck im Bauchraum. Eine langsame, dauerhafte Gewichtsreduktion kann Beschwerden verbessern.
Starke Druckbelastung und tiefes Bücken können den Rückfluss von Mageninhalt fördern.
Die Originalseite nennt frischen Kartoffelsaft. Hausmittel sollten nur hygienisch einwandfrei, gut verträglich und nicht als Ersatz für eine notwendige Behandlung eingesetzt werden.
Pflanzliche oder andere Arzneimittel können Wechselwirkungen und Gegenanzeigen haben. Lassen Sie sich in der Apotheke oder ärztlich beraten.
Lockern Sie enge Kleidung, bleiben Sie aufrecht und vermeiden Sie weiteres Essen. Wiederkehrende Beschwerden benötigen eine Ursachenabklärung.
Wichtig: Schluckbeschwerden, Blut im Erbrochenen oder Stuhl, unbeabsichtigter Gewichtsverlust, starke Brust- oder Oberbauchschmerzen und häufiges Sodbrennen gehören ärztlich abgeklärt.