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Verdauung

Sodbrennen: Die 20 besten Tipps

Zwanzig konkrete Regeln gegen Sodbrennen und saures Aufstoßen

Sodbrennen und saures Aufstoßen sind unangenehm und können den Alltag deutlich beeinträchtigen. Halten die Beschwerden länger an oder treten sie häufig auf, sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden. Oft lassen sich die Beschwerden bereits durch mehrere konsequent umgesetzte Alltagsregeln verringern.

1. Essen Sie zu geregelten Zeiten

Ein möglichst gleichmäßiger Mahlzeitenrhythmus unterstützt die Magenfunktion. Hektik und stark wechselnde Essenszeiten können die Säureproduktion zusätzlich anregen.

2. Essen Sie kleinere Mengen

Große und üppige Mahlzeiten erhöhen den Druck im Magen. Mehrere kleinere Portionen werden häufig besser vertragen.

3. Essen Sie langsam und kauen Sie gründlich

Die Verdauung beginnt im Mund. Gutes Kauen zerkleinert die Nahrung, vermischt sie mit Speichel und entlastet den Magen.

4. Sorgen Sie bei Tisch für Ruhe

Stress, Streit und Hast wirken sich auf Magen und Verdauung aus. Nehmen Sie sich bewusst Zeit für die Mahlzeit.

5. Verwenden Sie Salz sparsam

Eine insgesamt ausgewogene, wenig stark verarbeitete Ernährung ist sinnvoll. Stark gesalzene Speisen können bei empfindlichen Menschen Beschwerden fördern.

6. Vermeiden Sie Druck auf den Magen

Enge Kleidung, starkes Bücken unmittelbar nach dem Essen und sehr große Mahlzeiten erhöhen den Druck im Bauchraum.

7. Trinken Sie möglichst keinen Alkohol

Alkohol kann den Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre beeinflussen und die Schleimhaut reizen.

8. Bevorzugen Sie fettärmere Kost

Sehr fettreiche Speisen bleiben länger im Magen und können Reflux begünstigen. Beobachten Sie, welche Zubereitungsarten Sie gut vertragen.

9. Verwenden Sie Molkenkonzentrat statt Essig

Die Originalempfehlung nennt Molkenkonzentrat als milde Alternative zu Essig. Entscheidend ist die individuelle Verträglichkeit.

10. Reduzieren Sie Kaffee

Kaffee kann bei manchen Menschen Sodbrennen verstärken. Prüfen Sie Menge, Zubereitung und Zeitpunkt.

11. Essen Sie abends nicht zu spät

Zwischen der letzten größeren Mahlzeit und dem Hinlegen sollten möglichst mehrere Stunden liegen.

12. Achten Sie auf verträgliche Getränke

Trinken Sie über den Tag ausreichend. Große Flüssigkeitsmengen unmittelbar zur Mahlzeit oder stark kohlensäurehaltige Getränke können Beschwerden verstärken.

13. Erhöhen Sie bei nächtlichem Reflux das Kopfende

Eine leichte Erhöhung des Oberkörpers kann verhindern, dass Mageninhalt im Liegen leichter zurückfließt.

14. Bauen Sie Stress ab

Entspannungsübungen, regelmäßige Bewegung und ausreichend Schlaf können helfen, stressbedingte Magenbeschwerden zu reduzieren.

15. Geben Sie das Rauchen auf

Nikotin kann den Schließmuskel der Speiseröhre schwächen und die Schleimhäute reizen.

16. Beugen Sie Übergewicht vor

Übergewicht erhöht den Druck im Bauchraum. Eine langsame, dauerhafte Gewichtsreduktion kann Beschwerden verbessern.

17. Vermeiden Sie schweres Heben nach dem Essen

Starke Druckbelastung und tiefes Bücken können den Rückfluss von Mageninhalt fördern.

18. Prüfen Sie traditionelle Hausmittel kritisch

Die Originalseite nennt frischen Kartoffelsaft. Hausmittel sollten nur hygienisch einwandfrei, gut verträglich und nicht als Ersatz für eine notwendige Behandlung eingesetzt werden.

19. Lassen Sie sich zu Heilmitteln beraten

Pflanzliche oder andere Arzneimittel können Wechselwirkungen und Gegenanzeigen haben. Lassen Sie sich in der Apotheke oder ärztlich beraten.

20. Schaffen Sie bei akuten Beschwerden Entlastung

Lockern Sie enge Kleidung, bleiben Sie aufrecht und vermeiden Sie weiteres Essen. Wiederkehrende Beschwerden benötigen eine Ursachenabklärung.

Wichtig: Schluckbeschwerden, Blut im Erbrochenen oder Stuhl, unbeabsichtigter Gewichtsverlust, starke Brust- oder Oberbauchschmerzen und häufiges Sodbrennen gehören ärztlich abgeklärt.

Sodbrennen: Die 20 besten Tipps

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